„Hab Mut, steh auf!“ – unter diesem Leitwort fand vom 13. bis 17. Mai der 104. Katholik*innentag in Würzburg statt.
IN VIA Deutschland war am Stand des Deutschen Caritasverbandes und seiner Fachverbände vertreten. Darüber hinaus boten politische Empfänge und Werkstattformate viele Möglichkeiten für Austausch und Begegnung mit Politiker*innen, Kolleg*innen aus der katholischen Jugendsozialarbeit und der Bahnhofsmission sowie mit IN VIA Mitarbeitenden aus Würzburg und Köln.
Besonders bereichernd waren die vier Werkstätten, die IN VIA Deutschland inhaltlich mitgestaltet hat:
• In der Werkstatt „Jung motiviert – und trotzdem ohne Ausbildungsplatz“, die Susanne Nowak gemeinsam mit dem BDKJ leitete, stand die Situation junger Menschen im Mittelpunkt, die trotz Engagement keinen Ausbildungsplatz finden.
• Die Werkstatt „Jede*r zählt: Planspiel zur inklusiven Bildungsgestaltung“, die Susanne Nowak und Julia Schad-Heim gemeinsam umsetzten, beschäftigte sich mit inklusiver Bildung und der Frage, wie Teilhabe und Chancengerechtigkeit konkret gestaltet werden können.
• Gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), dem Bündnis „Zusammen für Demokratie“ und der BAG KJS setzte Julia Schad-Heim außerdem die Werkstatt „Erprobt, erlebt, ermutigt: Schule als Demokratielabor – Erfahrungen und Methoden der Demokratiebildung“ um. Im Fokus stand die Frage, wie Demokratiebildung als Leitbild in Schulen aussehen und gelebt werden kann.
• Lynn Kriegs von IN VIA Deutschland veranstaltete gemeinsam mit dem Verband der Kolpinghäuser die Werkstatt „Regenbogenkompetenz in der katholischen Jugendsozialarbeit“. Nach einem Input von Raphaela Noah Soden vom Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg zu queerinklusiver Jugendsozialarbeit sowie norm- und machtkritischen Perspektiven kamen die Teilnehmenden selbst ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen Fragen zu Haltung und Sensibilisierung im Team sowie zur Begleitung und Beratung queerer junger Menschen.
Auch die Bahnhofsmission war auf dem Katholik*innentag präsent: Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa und Bischof Dr. Franz Jung besuchten die Bahnhofsmission in Würzburg.
Bischof Dr. Franz Jung engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der ökumenischen Bahnhofsmission der unterfränkischen Metropole und tauscht dafür einmal im Monat den Schreibtisch im Ordinariat gegen die blaue Dienstkleidung.
Die Leiterin der Bahnhofsmission Würzburg, Johanna Anken, und der Vorsitzende der Bahnhofsmission Deutschland, Josef Lüttig, bedankten sich für seinen Einsatz.
Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Bischof Dr. Franz Jung von der Bahnhofsmission Deutschland mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.